Die Bauakte ist im Landesarchiv nicht mehr vorhanden
Das Verschwinden der Bauakte hängt offensichtlich mit dem Umbau des Treppenhauses zusammen. Die Bauakten sind nicht für den ganzen Straßenzug verschwunden. Zu allen angrenzenden Nachbargebäuden sind die Bauakten vorhanden. Nur für das Haus Nr. 37 gibt es keine Bauakte. Die Verantwortung dafür liegt bei den Behörden.
Offensichtlich ist die Bauakte nicht durch einen hinnehmbaren Umstand verloren gegangen und es liegt wohl eine bewusste Vernichtung vor.
Der Ersatz der Archivpläne
Es ist verständlich, dass man die benötigten Baupläne, die eine möglichst ursprüngliche Substanz darstellen, nicht in ein paar Monaten erstellen kann. Denn es bringt nichts den Ist-Zustand des Gebäudes zu dokumentieren. Es weicht ja erheblich von dem Zustand vor 1900 ab.
Zuerst haben wir den Zementputz und die Vorsatzwände entfernt. Dann folgte die Vermessung des Gebäudes.
Die Vermessung der Außenmaße
Die Vermessung hat ergeben, dass das Gebäude nicht rechtwinklig ist. Ich habe mehrmals die Messergebnisse überprüft. Da nur das Treppenhaus einen rechtwinkligen Grundriss hat, wurde das Fundament bewusst so angelegt. Die Baumeister haben sehr Präzise gearbeitet. Die Abweichungen betragen manchmal wenige Millimeter.